PackageKit

PackageKit ist eine allgemeine, distributionsneutrale Schnittstelle für unterschiedliche Paketverwaltungen, eine sogenannte Abstraktionsebene für die Paketverwaltung ('package management abstraction layer'). Das Designziel besteht darin, alle graphischen Werkzeuge zu vereinigen, die bei den verschiedenen Linuxdistributionen im Einsatz sind und gleichzeitig auf die neueste Technologie wie PolicyKit[1] umzustellen. PackageKit ist nicht dafür gedacht, hochspezialisierte Paketverwaltungssoftware zu ersetzen.

Seit 2009 nutzt die Linuxdistribution Kubuntu [Kubuntu] diese Schnittstelle für seine Paketverwaltung im Rahmen von Muon (siehe [gui-muon]). Weitere Anwendungen, die auf PackageKit aufsetzen, sind z.B. das Paket 'apper' [Debian-Paket-apper] für den KDE, das Paket 'gnome-packagekit' [Debian-Paket-gnome-packagekit] für GNOME (siehe Gnome Packagekit mit ausgewähltem Paket 'dctrl-tools') und das Installationsprogramm zu Openmoko [OpenMoko].

gnome packagekit.png
Figure 1. Gnome Packagekit mit ausgewähltem Paket 'dctrl-tools'

PackageKit kann über die Interfaces APT und aptcc (Paket 'packagekit-backend-aptcc' [Debian-Paket-packagekit-backend-aptcc]) an APT andocken. Ähnliches liefert das Paket 'packagekit-backend-smart' [Debian-Paket-packagekit-backend-smart] für die Zusammenarbeit mit SmartPM ([gui-smartpm]) bzw. 'packagekit-command-not-found' [Debian-Paket-packagekit-command-not-found] für die Installation fehlender Pakete via command-not-found. Das Werkzeug command-not-found steht unter ``Fehlende Pakete bei Bedarf hinzufügen'' in [fehlende-pakete-bei-bedarf-hinzufuegen] im Mittelpunkt.


1. Berechtigungsdienst, der die Kommunikation von Software via DBus-Protokoll untereinander regelt

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