Plattenplatz sparen mit der Paketverwaltung

  • Hintergrund:

    • Software besteht aus vielen einzelnen Paketen

    • Speicherplatz reicht nicht immer aus, d.h. ist immer in irgendeiner Form begrenzt

      • Filesystem hat Begrenzungen (Anzahl der Inodes)

      • Partition hat eine physische Grenze

    • je mehr Platz belegt ist, um so langsamer werden die Plattenzugriffe

    • Experimente hinterlassen ihre Spuren in Form von "Paketresten", die übriggeblieben sind (aufräumen ist immer nützlich)

  • Lösungsmöglichkeiten

    • Hardlink über /usr/share/doc/ laufen lassen [Beckert-Blog-Hardlinking-Duplicate-Files]

    • dpkg --path-exclude=…

    • Paket 'localepurge', momentan noch unter [paketverwaltung-mit-eingeschraenkten-ressourcen-fuer-embedded-und-mobile-devices]

    • Ungenutzte Bibliotheken, denen aber das ``Automatisch installiert''-Flag fehlt [Beckert-Blog-Finding-Libraries]

    • den Paketcache aufräumen (siehe [paketcache-aufraeumen])

    • Auch /var/cache/apt auf tmpfs gehört hier erwähnt, momentan unter [cache-verzeichnis-auf-separater-partition]

    • logrotate (sollte eigentlich installiert sein, sorgt aber für nicht permanent wachsende Logfiles. Seine Konfiguration sollte angepasst werden, wenn man manuell weitere Logfiles in Anwendungen (VHosts im Apache z.B.) konfiguriert.

    • Keinen Syslogd (Default-Paket ist 'rsyslog', dieses entfernen) verwenden und das Syslog nur in einen Ringbuffer laufen lassen.

      • Hat man systemd, kann man mit journalctl das Log im Ringbuffer anschauen.

      • Hat man sysvinit, so kann man das Paket 'busybox-syslogd' installieren und mit logread den Inhalt des Ringbuffers anschauen.

      • Gehört eigentlich nicht zur Paketverwaltung…​ Kann man entsprechend zum Kürzen wieder rauskippen.

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