Sollten Sie das überhaupt machen?

An diesem Punkt sind Pro und Contra genau abzuwägen. Diese Abschätzung fällt natürlich leichter, umso mehr Sie mit den einzelnen Werkzeugen zur Paketverwaltung vertraut sind.

Dafür spricht die grundlegende Philosophie, auf der UNIX/Linux-Systeme basieren. Setzen Sie ein Programm stets genau für die Aufgabe(n) ein, für die es am besten passt. Zudem hat jedes Werkzeug Eigenschaften, mit denen es sich von anderen abhebt und womit Sie bestimmte Aufgaben besonders schnell oder möglichst gut erledigen können.

Dagegen spricht, dass die Programme in kleinen Details verschieden sind, auch wenn sie in der Gesamtheit das gleiche Ergebnis liefern. Ins Gewicht fällt hierbei insbesondere die Synchronisation der Informationen bzgl. Status und Vormerkungen zu den Softwarepaketen zwischen dpkg, APT und aptitude, was bislang nicht vollständig erfolgt. Damit Sie zwischen den verschiedenen Programmen wechseln können, muss jedes wissen, was das andere macht bzw. gemacht hat, oder eben nicht macht. Das ist derzeit noch nicht gegeben und wächst erst Stück für Stück zusammen.

Und nun? Mischen gelingt Ihnen sorgenfrei, wenn Sie wissen, was Sie tun und wie die einzelnen Werkzeuge zusammenspielen. Für den Zusammenhang zwischen dpkg, APT, aptitude empfehlen wir Ihnen das Kapitel Zusammenspiel von dpkg und APT in [zusammenspiel-von-dpkg-und-apt]. Sind Sie sich diesbezüglich noch unsicher, kombinieren Sie am besten zunächst nur die Aktionen, die ungefährlich sind und lesen die benötigten Details zu den beteiligten Werkzeugen nach, bevor Sie diese kreuz und quer einsetzen.

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